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Ergebnisse zu MTB- und Radrennen










































RENNERGEBNISSE 2011

Sabine Kratt schafft das Triple bei der Alpen-Challenge über 220 km und 4100 Höhenmeter in der Lenzerheide 
Die ambitionierte Rennradfahrerin Sabine Kratt aus Trossingen (sie startet für den SV Tuttlingen) ist in diesem Jahr bereits zum 3.Mal bei der Alpen-Challenge in der Lenzerheide am 21.08.2011 mitgefahren und konnte souverän ihren Titel aus den beiden Vorjahren verteidigen. Es galt 220 km und 4100 Höhenmeter mit dem Rennrad zu bezwingen. Bei tollem Sonnenschein und schon warmen Temperaturen startete das Rennen um 6h30 in der Lenzerheide auf 1325 Meter über dem Meeresspiegel. Zuerst ging es bergab nach Surava auf 968 Meter, dann folgte mit dem Albula der erste der 4 Alpenpässe auf 2312 Meter ü.d.M. Nach einer rasanten Abfahrt galt es mit dem Berninapass ( 2330 Meter ü.b.M.) den nächsten Pass zu  bewältigen. Der nächste Pass, der Forcolaz di Livigno ( 1720 Meter) sollte kein langer, dafür aber ein steiler Pass mit bis zu 13% Rampen sein. In Livigno herrschte starker Verkehr. Die nächsten welligen 50 km führten über Punt la Drossa, Zernez, La Punt und Silvaplana. Sabine Kratt erwischte dieses Jahr leider keine Männergruppe, um im Windschatten mitzurollen und leistete die längste Zeit Führungsarbeit in einem 3-er Team. Die Sonne knallte zu diesem Zeitpunkt erbarmungslos von einem wolkenlosen Himmel und forderte den Teilnehmer alles ab. In Silvaplana führte die Strecke auf den 2 284 Meter hohen Julierpass. Bei diesem Anstieg hängte Sabine Kratt ihre beiden Männer ab und so musste sie die letzten 50 km alleine fahren. Kurz vor Tiefencastel wurde von den Veranstalter noch eine Schleife mit einem knackigen Anstieg eingebaut und ab dort galt es dann noch den letzten Anstieg nach Lenz (1325 Meter) zu bewältigen. 100 Meter vor dem Ziel galt es eine 11% Steigung zu bewältigen. Und dann war es auch schon da, das lange herbeigesehnte Ziel nach 221 km und 4100 Höhenmeter ... und 35° C. Die Fahrtzeit von 7h48 Stunden bedeutete für Sabine Kratt den Sieg in der Gesamtwertung der Frauen. Die Zweitplatzierte, Stefanie Fischer von der RIG Freiburg, kam 30 Minuten später ins Ziel, gewiss keine schlechte Gegnerin, diese belegte sie bei der Transalp 2011 im Mixed mit dem 2. Platz. Sabine Kratt war im Ziel überglücklich und konnte ihr Triple gebührend feiern. Insgesamt nahmen ca. 1000 Teilnehmer teil. In der Männergesamtwertung belegte Sabine Kratt den 27. Platz mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,4 km/ h. Bei der Siegerehrung, beschenkt mit 2 üppigen Geschenkkörben und dem Startgutschein für 2012, waren die Strapazen und die große Hitze wieder vergessen. Vor allem die Schweizer Bergwelt und Seen beeindruckten die Trossinger Rennradlerin am meisten. Ihr Herz hängt an den geliebten Bergen!

Sabine Kratt ist nicht zu stoppen beim Highlander-Radmarathon im
Österreichischen Hohenems und siegt zum 4. Mal in  Folge.

Sabine Kratt aus Trossingen, startend für den Schneeschuhverein Tuttlingen, hat bei den Frauen den Radmarathon "Highlander" im österreichischen Hohenems am Sonntag, 14.08.2011, zum 4.Mal in Folge gewonnen. Aufgrund der guten Wetteraussichten hatten sich über 800 Teilnehmer angemeldet. Am Start morgens um 7h00 hatte es schon Sonne pur und 17° C. Es sollte ein heißer Tag werden. Auf dem Programm standen 187 km und 4040 Höhenmeter über 5 Alpenpässe, die es galt mit dem Rennrad zu bezwingen. Bereits zum 5. Mal stellte sich Sabine Kratt dieser harten  Herausforderung. Die große Highlander Tour führte von Hohenems (433 Meter) gleich auf das Bödele hinauf auf 1158 Meter. Die nächsten 30 km rollten leicht bergauf, da hieß es eine gute Gruppe finden zum Windschattenfahren. Das ist Sabine Kratt auch wieder sehr gut gelungen. Es folgte der Anstieg auf den  Hochtannbergpass auf 1759 Meter  hoch, über Warth, Lech und auf den Flexenpass auf 1810 Meter. Nach einer  rasanten Abfahrt bis nach Bludenz folgten dann die letzten knackigen Anstiege(bis zu 15%) mit dem Faschinajoch auf 1513 Meter und dem Furkajoch auf 1760 Meter. Das Faschinajoch wurde für die meisten Teilnehmer zu einer Quälerei, da die Sonne jetzt gnadenlos auf die Radler brannte und das Thermometer über 30°C anzeigte. Bis zu diesem Zeitpunkt spürte Sabine ihre härteste Konkurrentin immer im Nacken. Doch auf den letzten Pass konnte Nadja Prieling dann nicht mehr folgen und auf der langen rasanten Abfahrt lies Sabine Kratt nichts mehr anbrennen und raste so schnell als möglich die weiteren 20 km ins Ziel, in einer Zeit von 6h24. Nadja Prieling aus Kitzbühl kam 6,5 Minuten später ins Ziel. Die Freude bei Sabine Kratt war riesengroß, da die Zweitplatzierte dieses Jahr die Mixed-Wertung bei der Transalp gewonnen hatte und 15 Jahre jünger als Sabine ist. Ein Lorbeerkranz und eine Siegertrophäe war der Lohn bei einer tollen Siegerehrung. Die Schinderei hat sich auch dieses Jahr wieder gelohnt. Sabine Kratt fasziniert die tolle Bergwelt jedes Jahr aufs Neue.

Sabine Kratt ist Schauinslandkönigin 2011
Bereits zum fünften Mal wurde das Bergzeitfahren auf dem Freiburger Schauinsland (auf 1282 Meter gelegen) um den Titel "Schauinslandkönig" ausgetragen. Es galt 800 Höhenmeter und 11,5 km zu bezwingen. 1085 Teilnehmer (Rennrad, MTB, Einrad, Skiroller, Tandem, Inliner,Gespanne mit Radanhänger, Handicapsportler  ) stellten sich bei widrigsten Wetterverhältnissen diesen Bedingungen. Auch die Trossinger Rennradlerin Sabine Kratt, startend für den SV Tuttlingen wollte diesen Berg so schnell als möglich bezwingen. Am Start hingen schon dicke schwarze Wolken und es war sehr kühl. Sabine Kratt versuchte sich das Rennen einzuteilen und konnte am Schluss auf den flacheren Kilometer nochmals richtig Gas geben und kam dann als schnellste Frau bei Regen und 6° C ins Ziel und durfte sich die Krone der Schauinslandkönigin 2011 aufsetzen. Dann musste sie aber noch ca 2,5 Stunden warten, bis sie die Sicherheit hatte, dass sie bei den Frauen die Tagesbestzeit mit 38.00 Minuten erzielt hatte, was einem Stundendurchschnitt von 18,7 entsprach. Die zweitschnellste Frau, Ann-Katrin Hellstern, 24 Jahre alt,  von der RIG Freiburg, hatte einen Rückstand von 36 Sekunden auf Sabine Kratt. Bei den Frauen starteten 114 Teilnehmerinnen. Bei der Siegerehrung gab es einen tollen Sachpreis für die Schauinslandkönigin. Einen hochwertigen MTB-Carbon Rahmen im Wert von ca. € 1.000,00. Dafür hat sie die Quälerei doch gelohnt.

Sabine Kratt erringt einen Doppelerfolg beim Deutschland Grand Prix Jedermann-Zeitfahren
Bereits zum zweiten Mal hat Sabine Kratt aus Trossingen, startend für den SV Tuttlingen, erfolgreich beim Deutschland Grand Prix Jedermann Zeitfahren am 04./05.06.2011 in Bad Saulgau teilgenommen. Sabine Kratt bewältigte die 31,5 km  lange, sehr wellige (410 Höhenmeter) Strecke in einer Zeit von 53,29 Minuten, was einen Stundendurchschnitt von 35,33 entsprach. Mit dieser Zeit fuhr sie die absolute Bestzeit und nahm der Zweitplatzierten 1:42 Minuten ab. Somit konnte Sabine ihren Titel aus dem Jahr 2010 souverän verteidigen. Am Samstag gingen über 300 Teilnehmer an den Start. Auch am Sonntag beim Paar-Mixed-Zeitfahren durfte Sabine Kratt mit ihrem Schweizer Partner Markus Moser ganz oben auf dem Siegertreppchen stehen. Fehlten im Jahr 2010 noch 13 Sekunden zum Sieg, distanzierten sie die Zweitplatzierten um 1:28 Minuten und siegten in einer tollen Fahrzeit von 50,03 Minuten, was einem Stundendurchschnitt von 37,74 km/h entsprach. Mit dieser Zeit landeten Sabine und Markus auf dem 10. Platz bei den Männer-Teams !!! Beim Paarzeitfahren wurde dieselbe Strecke wie beim Einzelzeitfahren gefahren. Insgesamt gingen 320 Starter am Sonntag auf die Strecke.


BERICHTE und RENNERGEBNISSE 2010

Sabine Kratt gewinnt zum zweiten Mal die Alpen-Challenge in der Lenzerheide / Schweiz. Die Trossinger Radsportlerin Sabine Kratt startete für den SVT in der Lenzerheide bei der berühmten Alpen-Challenge über 220 km und 4000 Höhenmeter und konnte ihren eigenen Streckenrekord aus dem letzten Jahr nochmals verbessern. Bei Sonnenschein, aber noch kühlen Temperaturen (6°C) startete das Rennen um 6:30 Uhr in der Lenzerheide auf 1325 m. Zuerst ging es bergab nach Surava auf 968 m, dann folgte mit dem Albula der erste von vier Alpenpässen auf 2312 m. Nach einer rasanten Abfahrt galt es mit dem Berninapass (2330 m) den nächsten Pass zu bewältigen. Der folgende Pass Forcolaz di Livigno (1720 m) sollte kein langer, dafür aber steiler mit bis zu 13%-Rampen sein. Weiter in Livigno herrschte starker Verkehr. Die nächsten, welligen 50 km führten über Punt la Drossa, Zernez, La Punt und Silvaplana. Sabine Kratt erwischte eine gute Männergruppe und konnte im Windschatten mitfahren. In Silvaplana führte die Strecke auf den 2284 m hohen Julierpass. Bei diesem Anstieg hängte Sabine Kratt ihre Männergruppe ab und musste die letzten 50 km alleine fahren. In Tiefencastel kam dann die große Hitze (über 30 °C) und Sabine war froh, als sie den letzten Anstieg bis nach Lenz ( 1325 Meter) geschafft hatte und glücklich im Ziel ankam. Sie fuhr nach 7:18 Stunden ins Ziel, damit verbesserte sie ihre Zeit vom Vorjahr nochmals um 13 Minuten. Bis die zweite Frau ins Ziel kam, dauerte es noch gut eine weitere Stunde. Insgesamt bewältigten 16 Frauen diese anspruchsvolle Strecke. Der schnellste Mann, Bernd Hornetz aus Karlsruhe, benötigte 6:37 Stunden. Insgesamt waren mehr als 1000 Teilnehmer am Start. In der Männergesamtwertung belegte Sabine Kratt den 34. Platz mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,7 km/ h. Bei der Siegerehrung, beschenkt mit 2 üppigen Geschenkkörben und dem Startgutschein für 2011, waren die Strapazen wieder vergessen. Vor allem die Schweizer Bergwelt und Seen beeindruckten die Trossinger Rennradlerin am meisten. Ihr Herz hängt wohl an den geliebten Bergen.

Sabine Kratt fährt Tagesbestzeit beim Uphill-Bergzeitfahren auf dem Höchsten. Sabine Kratt aus Trossingen, startend für den SV Tuttlingen, hat am vergangenen Samstag, 24.07.2010 das Bergzeitfahren auf dem Höchsten (bei Markdorf am Bodensee) mit Tagesbestzeit bei den Frauen mit 20,33 Minuten gewonnen. Damit gewann sie nicht nur in der gesamten Hobby Frauenklasse, sondern distanzierte auch sämtliche Lizenzfahrerinnen auf die weiteren Plätze. Die zweitschnellste lizenzierte Fahrerin aus Waldshut, ist über 20 Jahre jünger als Sabine Kratt und verlor 3 Sekunden auf Sabine. Das Teilnehmerfeld bei den Frauen war mit 80 Starterinnen sehr gut besetzt, insgesamt wollten sich über 600 Starter auf dieser Strecke messen. Das Uphill-Rennen wurde von der Firma Lightweight ausgetragen, die Streckenlänge betrug 8,4 km und konnte eine Höchststeigung von 11% aufweisen. Es galt jedoch auch einige flachere Passagen zu bewältigen. Der ehemalige Radprofi Jörg Ludewig gewann die Herren Hobbyklasse mit 16,48 Minuten und nahm die Siegerehrung vor. Der schnellste Mann kam aus Österreich und benötigte 16,10 Minuten. Erneut zeigte Sabine Kratt damit ihr sportliches Können am Berg.

Sabine Kratt schafft das Triple und siegt zum 3. Mal in  Folge beim Highlander-Radmarathon in Vorarlberg (Hohenems / Österreich).
Sabine Kratt aus Trossingen, startend für den Schneeschuhverein Tuttlingen, hat bei den Frauen den Radmarathon Highlander im österreichischen Hohenems am Sonntag, 18.07.2010<//span>, bereits zum 3.Mal in Folge gewonnen. Bei der fünften Auflage dieses Radmarathons versprachen die Wetteraussichten schönstes Radwetter
und somit konnten die Veranstalter über 850 Teilnehmer verbuchen, was einen absoluten Rekord bedeutete. Dieses Jahr wurde die Strecke verkürzt und 187 km über 4040 Höhenmeter galt es mit dem Rennrad zu bezwingen. Bereits zum 4. Mal stellte sich Sabine Kratt dieser harten Herausforderung. Die große Highlander Tour führte von Hohenems (433 Meter) auf das Bödele (1158 Meter). Die nächsten 30 km rollten leicht bergauf, da hieß es eine gute Gruppe finden für das Windschattenfahren. Das ist Sabine Kratt auch wieder gut gelungen. Es folgte der Anstieg auf den  Hochtannbergpass, 1759 Meter hoch, dann über Warth und Lech auf den Flexenpass, mit einer Passhöhe von 1810 Meter über dem Meeresspiegel. Nach einer rasanten Abfahrt vom Arlberg bis Bludenz, folgten dann die letzten knackigen Anstiege (bis zu 15%) über das Faschinajoch (Damüls) auf 1513 Meter und das Furkajoch auf 1760 Meter.  Der Abfahrt ins Rheintal folgte dann nochmals leicht welliges Terrain bis nach Hohenems. 10 km vor Schluss bekam Sabine Kratt ein Begleitfahrzeug und 2 Polizeimotorräder zur Seite, welche sie sicher ins Ziel begleiteten und die Strecke komplett für sie absperrten. Das war ein tolles Gefühl und Sabine gab nochmals richtig Gas auf den letzten Kilometern. Im Ziel hatte sie 1 Stunde und 5 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte, Simone Hammer. Sabine Kratt erreichte das Ziel in 6:13 Stunden (Durchschnitt 30,1 Stundenkilometer). Der schnellste Mann, Bernd Hornetz aus Forchheim, erreichte das Ziel in 5:32 Stunden. Im Ziel wurde ihr ein Lorbeerkranz  und eine schöne Trophäe überreicht. Auch das ORF war vor Ort und brachte eine kurze Zusammenfassung im Fernsehen. Fazit: Die Schinderei kreuz und quer durch Vorarlberg, hat sich erneut gelohnt.<//span>

Erlebnisbericht TRANSALP 2010 von Sabine Kratt und Markus Moser
Am 1. Dezember 2009 wussten wir es, wir hatten einen der heiß begehrten Startplätze bei der 8.Jeantex Tour Transalp ergattert. Nur 5 Minuten nach Öffnung des Anmeldeportals waren alle 700 Teamplätze vergeben und wir durften als eins der 86 Mixed- Teams dabei sein. Jetzt hatten wir über ein halbes Jahr Zeit uns mit den nackten Zahlen zu beschäftigen: 7 Etappen, 795 Kilometern, 20.000 Höhenmetern und 19 Pässe. Eine der anspruchsvollsten Touren in der bisherigen Geschichte hieß es in einer Pressemitteilung. Der lange Winter und das verregnete Frühjahr dieses Jahr machten die Trainingsvorbereitung nicht gerade einfach. Die letzten  Höhenmeter sammelten wir noch 1 Woche vor der Transalp in den Schweizer Alpenpässen bei leichtem Schneefall und Temperaturen um 4° C auf den Gipfeln. Wenn uns das nicht abhärtet!
Am 27. Juni war es soweit: angespannt und freudig standen wir vor dem großen Sportabenteuer mit 1400 Höhenmeter-Junkies am Start in Mittenwald. In toller Atmosphäre am Karwendelgebirge fiel der Startschuss und da die Teilnehmer noch unspezifisch auf die Startblöcke verteilt waren, wurde sehr hektisch und unruhig gefahren. Die erste Etappe führte von Mittenwald nach Sölden und ein echter Hammerpass erwartete uns am Kühtai mit 15% Steigungen auf längeren Abschnitten. Diese erste Etappe beendeten wir mit dem 6. Platz. Am nächsten Tag ging es von Beginn an bergauf auf das Dach der Tour, dem Timmelsjoch auf 2500 m über dem  Meeresspiegel. Und hier begann sie uns zu packen, die Begeisterung für die Sache. Strahlend blauer Himmel, meterhohe Schneewände, riesige Bergwände und mitten drin eine bunte Meute Radfahrer, die sich die Serpentinen hoch schlängelten. Es war ein Genuss, auf dieser schönen Alpenstraße ohne störenden Auto- und Motorradverkehr zu fahren. Über den Jaufenpass ging es weiter ins Ziel nach Brixen auf den Marktplatz, dort wurden 36,5 ° C im Schatten gemessen.  Diese Etappe schlossen wir mit dem vierten Platz ab. Mit einem Fußbad in einem Brunnen und einer kühlen Cola ließen wir die Etappe Revue passieren.
Am dritten Tag wartete eine besondere Strecke auf uns: das Würzjoch und der Furkelpass mit „nur“ 85km, aber dafür 2939 Höhenmetern inklusive 19 % Rampen, engen und schlechten Straßen. Diese Etappe endete in dem schönen Städtchen St. Vigil in den Dolomiten mit dem 5.Platz.  Der Blick auf die Dolomiten ließ die schlechten Straßen in Vergessenheit geraten. Noch hatten wir nicht mal die Hälfte der Tour in den Beinen und die Königsetappe über 5 Dolomitenpässe stand am vierten Tag auf dem Programm: 130 km mit 3450 Hm und der schwere Passo Giau mit 17 % Strecken am Ende. Mit unseren Bergtrikots fuhren wir auf Angriff. Schon nach dem ersten Pass, dem Grödner Joch, verlor Markus seine Radlbine aus den  Augen, da sie die Pässe nur so hinaufkraxelte und totalen Spaß hatte und auch die geniale Bergwelt der Dolomiten so richtig genießen konnte. Markus quälte sich die weiteren Pässe ( Sella, Pordoi, Falzarego und Passo Giau) hinauf und erst nach der letzten halsbrecherischen Abfahrt gelang es ihm 3 km vor dem Ziel zu Sabine aufzuschließen und so konnten sie sich vor das drittplatzierte Mixedteam in Führung setzen. Leider herrschte in Alleghe starker Verkehr, so dass wir versuchten links an den LKWs vorbeizukommen ... und übersahen prompt das winkende Männchen, das uns den Weg zum Ziel weisen solltte. Das kostete uns den 3. Platz und wir ärgerten uns sehr darüber. Aber die Revanche sollte auf der 5.Etappe folgen. Mit Wut im Bauch fuhren wir den ersten Pass, den San Pellegrino hinauf und überholten zu unserer Überraschung Hanka Kupfernagel. Sie war bis zu diesem Zeitpunkt die Zweitplatzierte in der Gesamt-Mixed-Wertung. Die bis dahin 3. Platzierten, mit welchen wir uns am Vortag duellierten, hatten wir am 1. Pass auch bereits hinter uns gelassen und hatten einen guten Vorsprung am nächsten Pass, dem Karerspass. Nach einer langen, rasanten Abfahrt und einem Anstieg nach Kaltern, kamen wir bei brütender Hitze als 3. Platzierte im Ziel in Kaltern an. Anschließend genossen wir ein kühles Bad im Kalterer See, die Siegerehrung und den guten Vino. Weltmeisterin und Olympiasiegerin Hanka Kupfernagel stieg auf dieser Etappe wegen Ermüdung aus und gab das Rennen auf. Das zeigt auch die Härte dieser Transalp.
Der sechste Tag war als die heimliche „Königsetappe“ gefürchtet, denn ein kleiner, unbekannter Anstieg mit je zwei 2 km langen Rampen über 18% raubte vielen Fahrern die Kräfte. Dazu kam der Manghen Pass (übrigens ein Geheimtipp im Trentino für Rennradler), und die Bruthitze im Val Sugana. Auch wir waren zusehends angeschlagen und so sehnten wir mit jeder Pedalumdrehung das Ziel in Trento herbei. Die Zieleinfahrt in Trento auf dem mittelalterlichen Domplatz war dafür herrlich,  wiederum belegten wir den 4. Platz.
Tag Sieben, das große Finale von Trento nach Arco wartete auf uns. Als Schmankerl hatten uns die Organisatoren eine Streckenänderung gemeldet, die die letzte Etappe um 10km verlängerte: gleich zu Beginn musste der Monte Bondone mit 1400 Hm bezwungen werden. Trotz den Hitzestrapazen vom Vortag waren wir erholt und konnten konstant hochkurbeln. Diese Etappe wollten wir bewusst genießen, da unsere Platzierung sicher war. Noch zwei kleinere Anstiege und dann kam die ersehnte Kurve, mit der uns der Gardasee zu Füßen lag. Die letzte Abfahrt ins mediterrane Arco war Gänsehautfeeling und Genuss pur.
Wir schlossen diese Transalp mit einem tollen 4. Platz in der Mixed Wertung ab uns saßen insgesamt 29 Stunden und 53 Minuten im Sattel.
Was soll man sagen, wenn man bei bestem Wetter solch eine fantastische Tour fahren darf, ohne Panne und Sturz, ohne nennenswerten Einbruch? Wir haben daher ein dickes Dankeschön Richtung Himmel geschickt. Ein besonderer Dank geht auch an unserer  Betreuer Hugo Moser, der das Wohnmobil zuverlässig vom Start zum Ziel gefahren hat

Sabine Kratt aus Trossingen, startend für den SV Tuttlingen, gewinnt das Jedermann Zeitfahren beim Deutschland Grand Prix in Bad Saulgau. Am Wochenende 05./06.Juni 2010 waren über 400 Teilnehmer am Start in Bad Saulgau bei herrlichstem heißen Wetter. Es galt eine Strecke von 28 km mit einigen Wellen zurückzulegen. Sabine Kratt meisterte diese Strecke souverän in einer Zeit von 47,57 Minuten, was eine Durschnittsgeschwindigkeit von 35,65 km bedeutet. Damit sicherte sie sich nicht nur den 1. Platz in ihrer Alterklasse, sondern auch den Gesamtsieg bei den Frauen. Sie ließ ihren, teilweise über 20 Jahren jüngeren Konkurrentinnen, keine Chance und nahm der Zweitplatzierten über 1 Minute ab. Bei den lizenzierten Fahrerrinnnen hätte sie den 2. Platz erreicht. Am Sonntag startete Sabine Kratt mit ihrem Partner Markus Moser im Paarzeitfahren. Auch da gab es Grund zum Jubeln, denn beide durften auf's Treppchen und belegten den 2. Platz im Paarzeitfahren der Mixedwertung. Die Strecke musste dabeie zu zweit bewältigt werden und die Zeit des letzten zählte.Das Ziel erreichten sie in einer hervorragenden Zeit von 44,33 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38,38 km entspricht. Der Rückstand auf das Siegerteam aus dem Allgäu betrug nur 17 Sekunden. Beim Männer-Paazeitfahren hätten sie mit dieser Zeit den 9. Platz belegt.

Spaichingen Bergzeitfahren im Mai 2010:
Bereits zum dritten Mal wurde das Spaichinger Bergrennen auf den Dreifaltigkeitsberg am 29.05.2010 mit 4,2 km Länge und 290 Höhenmeter ausgetragen. Sabine Kratt hat bereits zum dritten Mal teilgenommen und konnte auch in diesem Jahr wieder souverän ihren Titel verteidigen. Sie konnte ihren eigenen Streckenrekord von 2009 nochmals um 3 Sekunden verbessern und Bewältigte den Berg in 13.03 Minuten. Für diesen neuen Rekord erhielt sie eine Geldprämie. Sie war die einzige, die einen neuen Streckenrekord aufstellte, in den anderen Disziplinen (Laufen und Nordic Blading) wurde an diesem Tag kein neuer Rekord aufgestellt. Die Platzierungen der weiteren Teilnehmer des SV Tuttlingen: 
8. Platz Klasse Senioren I für Siegbert Kohli in 14.39 Minuten
4. Platz Senioren II für Harald Hirschauer in 14.49 Minuten und 6.Platz für Thomas Schopp in 16.39 Minuten.

 

BERICHTE und RENNERGEBNISSE 2009

Bericht Riderman vom 28.-30.8.2009
Der Riderman in Bad Dürrheim feierte dieses Jahr seine zehnte Auflage und die Organisatoren hatten ein komplett neues Konzept mit neuer Strecke ausgedacht. Vier Starter vom SVT wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen, ein 3-Tages-Etappenrennen. Angefangen hat das Event am Freitagabend mit einem Einzelzeitfahren über 17 km, Start von der Rampe direkt im Kurpark von Bad Dürrheim. Sabine Kratt erreichte in einer Zeit von 28,04 Minuten den ersten Platz in der Alterklasse 15-40 Jahre und den Gesamtzweiten Platz bei den Frauen. Sie bekam bei der Siegerehrung am Abend das "Riderman/woman- Leader-Trikot" übergestreift, dieses musste die nächsten beiden Tagen verteidigt werden. Sabine nahm zum 10. Mal beim Riderman teill und hatte ihren 10.Titel fest im Visier. Harald Hirschhauer belegte in seiner Altersklasse den 9.Platz in einer Zeit von 27.41,77. Thilo Koch wurde in seiner Altersklasse 23. in einer Zeit von 27,09,10.  Wolfgang Ruf, unser Senior Jahrgang 1939, erreichte das Ziel in 34,06,24 und wurde damit in seiner Alterklasse 19. Eine tolle Leistung bei diesem Alter. Am Samstag stand das 2. Etappenrennen auf dem Programm. Für die Männer eine Distanz von 81,5 Kilometern und für die Damen eine Distanz von 49,3 Kilometer. Beide Strecken waren sehr anspruchsvoll, ca. 80% wurde auf landwirtschaftlichen Wegen gefahren und diese waren nicht immer gereinigt. Sabine Kratt erreichte in 1:25 Stunden das Ziel und distanzierte die Zweitplatzierte aus Freiburg um 8 Minuten. Das bedeutete klar Platz 1. bei den Gesamtfrauen und auch in der Kombiwertung bis dato Platz 1. Sie konnte mit einem großen Vorsprung von über 9 Minuten beruhigt am Sonntag an den Start gehen. Leider musste sie am Samstag die komplette Strecke größenteils alleine fahren, da die Frauen 3 Minuten hinter den Männern gestartet waren. Sie holte die Männer sehr schnell ein, konnte aber keine Gruppe finden, da die eingeholten Männer nicht "ihr" Tempo fuhren. Am Sonntag startete das letzte Rennen, die Männer mussten 107 Kilometer und die Frauen 57,6 Kilometer hinter sich lassen. Nochmals war gutes Können gefordert, da die Strecke größtenteils wieder auf Rad-und Forstwegen gespickt mit extremen Richtungswechseln war. Da hieß es immer wieder antreten, abbremsen, antreten ... und das kostet Kraft. Am Sonntag durften auch „Tagesstarter“ mitfahren, diese starteten mit den Frauen, wiederum 3 Minuten hinter den Männern. Dieses Mal wollte Sabine Kratt sich in eine schnelle Gruppe hängen, also den Windschatten der ihr Tempo fahrenden Herren genießen. Leider hat das auch diesmal nicht wirklich funktioniert, da die Männer sich leiber an Sabine's Hinterrad festbissen. So strampelte und kämpfte sie vorne ... und hatte die Männer im Schlepptau. Nitcht zuletzt deshalb kam es dann im Ziel auch zu einem Massensprint von 8 Fahrern. Sabine Kratt wurde bei diesem Sprint 5. bei den  Männern. Bei den Frauen bedeutete das wiederum den souveränen 1. Platz. Die Zweitplatzierte Martina Nagel aus Schramberg, kam 3:50 Minunten nach Sabine ins Ziel. Sabine Kratt konnte damit zum 3. Mal bei der Siegerehrung das Leader-Trikot in Empfang nehmen. Außerdem wurde sie mit einem Geschenkkorb, Wein und Sekt beschenkt. Auch in der Kombi-Wertung ließ sie die Zweitplatzierte Beate Zorlisch aus Köln mit 14 Minuten Abstand hinter sich. Die weiteren Platzierungen der Tuttlinger Teilnehmer, zunächst Samstag über 81,6 km: Harald Hirschauer, 7. Platz in seiner Altersklasse, 2:24,35 / Thilo Koch, 15. Platz, 2:20,34 / Wolfgang Ruf, 12. Platz, 3:07,37. Kombi-Wertung nach allen 3 Etappenrennen: Thilo Koch, 18. Platz in seiner Altersklasse, 6:04,57 / Harald Hirschauer, 7. Platz, 5:57,37 / Wolfgang Ruf, 10. Platz, 7:43,29. Sonntag über 107 km: Thilo Koch, 43. Platz in seiner Alterklasse in 3:17,13 / Harald Hirschauer, 9. Platz in 3:05,20 / Wolfgang Ruf, 14. Platz in 4:01,46. Kombi-Wertung von allen 3-Etappenrennen zusammen: Thilo Koch, 18. Platz in seiner Altersklasse in 6:04,57 / Harald Hirschauer, 7. Platz in 5:57,37 / Wolfgang Ruf, 10. Platz in 7:43,29.

Sabine Kratt gewinnt die Alpen-Challenge in der Lenzerheide in fantastischem Streckenrekord: die Trossingerin Sabine Kratt, startend für den SV Tuttlingen startete am 23.08.2009 in der Lenzerheide (Schweiz) bei der berühmten Alpen-Challenge über 220 km und 4023 Höhenmeter. Bei tollstem Sonnenschein startete das Rennen morgens um 6:30 Uhr in der Lenzerheide auf 1325 Mete. Zuerst ging es bergab bis nach Surava auf 968 Höhenmeter. Dann folgte ein langer Anstieg den Albulapass hinaus auf 2312 m. Dort herrschten noch sehr kühle Temperatern bei 6-8 °C und dies sollte die nächsten 2 Stunden auch so bleiben. Nach einer, nicht ungefährlichen, Abfahrt, weil es sehr neblig war, galt es mit dem Bernina (2330 m) den nächsten Pass zu bezwingen, auf diesen folgte der Forcolaz di Livignio (1720 m), danach ein ca. 50 km langes, welliges Teilstück, bei dem es hieß Gruppe finden und Windschatten fahren. Das hat bei Sabine auch gut funktioniert, in der gefundenen Gruppe fuhr die spätere 2. Siegerin des Rennens, lange Zeit mit. In Silvaplana folgte der Anstieg auf den Julierpass, dort hängte die Trossingerin ihre gesamte Gruppe, nebst der 2. Frau ab und kletterte davon. Die so gewonnene Führung gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Nach der Abfahrt vom Julierpass auf 2284 m, ging es nochmals 13 km bergauf, bis dann nach 220 km das Ziel in Lentsch erreicht war. Sabine Kratt fuhr nach 7:31 Stunden durch das Ziel, was einen absolut neuen Streckenrekord bei den Damen bedeutete: der vorherige wurde im Jahre 2004 von einer Italienerin aufgestellt, Sabine verbesserte diesen um über 38 Minuten. Der schnellste Mann, der Italiener Phillip Götsch, kam nach 6:42 Stunden ins Ziel. Insgesamt nahmen 350 Männer und 11 Frauen an diesem landschaftlich wunderschönen Rennen teil. In der Gesamtwertung (incl. Herren) konnte Sabine den sehr guten 24. Platz erreichen, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,2 km /h. Bei der Siegerehrung, beschenkt mit einem üppigen Geschenkkorb und Gutschein für die Teilnahme für das Jahr 2010, waren die ganzen Strapazen wieder vergessen. Vor allem die tolle Schweizer Bergwelt begeisterte die Trossingerin, denn trotz schnellem Tempo konnte sie immer wieder einen Blick auf die Bergwelt und Seen werfen.

Sabine Kratt bezwingt den härtesten Radmarathon in den europäischen Alpen: es gibt in der europäischen Rennradszene vermutlich nichts Extremeres, als das berühmte "Alpenbrevet" in der Schweiz. Sabine Kratt aus Trossingen, startend für den SV Tuttlingen, stellte sich Anfang August 2009 dieser absoluten Herausforderung, auf der schwierigsten, der Platin-Tour: 281 km und 7032 Höhenmeter über 5 Alpenpässe galt es an einem Tag zu bewältigen. Mit einer absolut neuen Rekordzeit bei den Damen, nach 11 Stunden und 22 Minuten fuhr Sabine über die Ziellinie. Die zweitplatzierte Frau kam 1 Stunde 10 Minuten später ins Ziel. Start war am Samstag, 08.08.2009 in Meiringen (Schweiz). 5 Alpenpässe waren zu bezwingen. Von Meiringen (590 m) ging es zunächst auf den Grimselpaß (2164 m), dann folgte der Nuffenenpaß mit 2476 m. Weiter ging es über eine lange Abfahrt nach Biasca auf 290 m hinunter. Von dort folgte ein langer Anstieg über 40km, hoch auf den Lukmanierpaß (1965 m). Der vierte Pass war der Oberalppaß auf 2045 m. Als letztes galt es dann den Sustenpaß (2224 m) zu bezwingen. Eine recht lange Abfahrt nach Meiringen, ein kurzer Gegenanstieg und schließlich ein toller Zieleinlauf entschädigten für die ganzen Strapazen. Sabine Kratt startete zum 1. Mal bei diesem Event und eigentlich war das Ziel "einfach nur durchhalten und Heil wieder in Meiringen ankommen". Dass dann so eine gute Zeit herauskommt, dass hatte sie absolut nicht erwartet. Bei 350 gestarteten Teilnehmern erreichte Sabine in der Männerwertung den hervorragenden 19. platz. Als sie im Ziel unter viel Beifall befragt wurde, wie es ihr auf der Strecke erging, antwortete sie: "Es lief wirklich gut, kein Einbruch, kein Hungerast, keine Motivationsprobleme. Alles hat gepasst. Auch das Wetter war genau richtig für diese Art Rennveranstaltung, denn auf mehreren Pässen herrschte leichter Nieselregen und Nebel auf den Abfahrten, die Temperaturen waren so sehr angenehm, lagen bei 10°-20° Celsius". Sabine Kratt war sich bewusst, dass dies das extremste war, was sie je gefahren ist. Von 15 gemeldeten Frauen haben nur 2 das Ziel erreicht. Die anderen wurden aufgrund nicht erreichter Zeitlimits auf die kürzere, "mittlere" runde geschickt. So erging es auch über 150 gemeldeten Männern. Der schnellste kam 50 Minuten vor Sabine Kratt ins Ziel. Fazit: die vielen, langen Traingsfahrten über 200km, die tausenden Höhenmeter in der Vorbereitung, haben sich absolut gelohnt. Schade war eigentlich nur, dass meist die Sicht auf die beeindruckende Alpenlandschaft durch Nebel verdeckt war.

Sabine Kratt siegt zum 2. Mal beim Highlander-Radmarathon in Hohenems:
Sabine Kratt aus Trossingen, startend für den Schneeschuhverein Tuttlingen,
hat bei den Frauen den Radmarathon "Highlander" in Hohenems am Sonntag,
19.07.2009, zum 2.Mal in Folge gewonnen. Auch bei der vierten Auflage dieser Veranstaltung in Vorarlberg setzte pünktlich zum Start für die 500 Teilnehmer der Regen ein. Tags zuvor hat es noch auf 2 Pässen geschneit und mit Kälte war zu rechnen. Diesen Wetterkapriolen ( bekannt aus den Vorjahren) trotzte die Trossingerin Sabine Kratt und konnte bei den Damen ihren eigenen Streckenrekord von 2008, nochmals um 30 Minuten verbessern. 220 km und 4620 Höhenmeter galt es mit dem Rennrad zu bezwingen. Zum 3. Mal stellte sich Sabine Kratt dieser harten Herausforderung. Die große Highlander Tour führte von Hohenems (433 Meter) auf das Bödele (1158 Meter). Danach ging es sehr wellig über Langenegg, Riefensberg, Hittisau und Egg nach Au. In Au konnte man sich noch für die Tour B, d.h. "nur "130 Kilometer und 2650 Höhenmeter entscheiden. Für Sabine Kratt war klar, dass sie auch dieses Jahr wieder die große Tour in Angriff nimmz. Diese Tour führte über den Hochtannbergpass (bei 8°C und Nieselregen) auf 1759 Meter hoch, dann über Warth und Lech auf den Flexenpass, 1810 Meter hoch gelegen. Nach rasanter Abfahrt bis Bludenz folgten die letzten Anstiege (bis zu 15%) durch das große Walsertal, über das Faschinajoch (1513 Meter) nach Damüls, von dort auf das Furkajoch (1760 Meter). Nach einer letzten langen Abfahrt ging es über leicht welliges Terrain nach zurück nach Hohenems.
Sabine Kratt erreichte das Ziel in 7:46 Stunden und verbesserte somit ihren
eigenen Streckenrekord vom letzten Jahr um 30 Minuten!  Die Zweitplatzierte Ruth Hagen, Siegerin von 2006 und 2007 kam 8 Minuten nach Sabine Kratt ins Ziel. Der schnellste Mann, Lokalmathador aus Hohenems Matthias Brändle, erreichte das Ziel in 7:05 Stunden. Die sehr gute Zeit (Durchschnitt von 28,2 km) von Sabine Kratt bedeutete somit Platz 16 in einem top besetzten Teilnehmerfeld, Platz 16 bei der Herren-Wertung wohlgemerkt. Im Ziel wurde ihr ein Lorbeerkranz und eine ansehliche Trophae überreicht. Fazit: Die Schinderei hat sich für Sabine erneut gelohnt. Wir gratulieren!

Spaichingen Bergzeitfahren im Juni 2009:
Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im Vorjahr, fand in Spaichingen zum 2. Mal ein Bergzeitfahren mit reger Beteiligung statt. Auch Sabine Kratt vom SV Tuttlingen war wieder am Start. Sie wollte ihren Titel verteidigen und einen neuen Streckenrekord bei den Damen aufstellen. Die Strecke betrug 4,2 km über 280 Höhenmeter. Leider begann es pünktlich zum Start von Sabine Kratt extrem zu regnen. Das konnte sie nicht davon abhalten ihren Streckenrekord um 23 Sekunden zu verbessern. Ihre Endzeit betrug 13,06 Minuten. Das Training am Berg der letzten Wochen hatte sich somit gelohnt. Bei der Siegerehrung konnte sie einen Laufradsatz als Preis mit nach Hause nehmen. Weitere Ergebnisse der SVT-Teilnehmer: Herren > 6.Platz Tobias Danker in 12,30 Minuten. Senioren I >  6.Platz Christoph Fallert in 13,31 Minuten und 12. Platz Thomas Schmid in 14,52 Minuten.

Bericht vom GP Schwarzwald / Triberg:
Bereits zum 5. Mal ging Sabine Kratt beim Grand Prix Schwarzwald in Triberg am 07.06.2009 an den Start. Die Distanz betrug 170 km und 3.500 Höhenmeter. Auch hier galt es wieder ihren Titel der letzten Jahre zu verteidigen, sie versuchte auch dieses Jahr eine neue Bestzeit aufzustellen. Eine wichtige Frage war am frühen Morgen, ob das Wetter mitspielen würde, die Prognosen dazu waren bescheiden. Beim Start um 8:30 Uhr schien idealerweise die Sonne bei angenehmen Temperaturen, das sollte so aber nicht bleiben. Es galt die Wilhelmshöhe, den Kandel, den Spirzen und Schwärzenbach zu überwinden. Im Rennverlauf begann es früh zu regnen und obendrein wurde es stürmisch. Mit starkem Gegenwind musste Sabine somit die ganze Strecke über kämpfen. Nach ca. 1 Stunde Dauerregen trocknete es wieder ab, die Sonne schien bis Triberg. Über die Kalte Herberge ging es weiter nach Furtwangen und nochmals einen Anstieg hinauf auf die Friedrichshöhe. Die schwersten 10 Kilometer galt es dann erneut bei extremem Gegenwind und immer leichtem Anstieg von Unternkirnach bis nach Schonach zu bewältigen. Eine 10 km lange Abfahrt von dort bis nach Triberg entschädigte die Strapazen. Dass diese nicht umsonst waren, zeigte sich im Ziel: Sabine Kratt war schnellste Frau! Wie gut diese Zeit war, zeigte, dass sie damit bei den Männer vierte geworden wäre. Ihre Bestzeit von 2008 hat sie damit erneut um mehr als 20 Minuten verbessert. Ihre gefahrene Zeit: 5.44 Stunden bei einem Stundenschnitt von 29,4 km/h.

Herzliche Gratulation zu diesen tollen Leistungen.


Gesamtergebnisse Alb-Bodenseecup (Mountainbike)
... finden sie unter www.alb-bodensee-cup.de